Leonie Brückner

Die Olympischen Spiele 2012 ganz nach dem Motto “Socialympics”?

von am 23. Juli 2012

Und es ist wieder einmal so weit: Die Olympischen Spiele finden statt, diesmal in der englischen Hauptstadt.

Da wird wieder fleißig gesportelt, trainiert, geworben, gefeiert… und natürlich wird alles kommentiert, publiziert, dokumentiert – von den Athleten selbst, von Journalisten, Freiwilligen, Zuschauern…
Ganz nach dem Motto „Socialympics“ bieten die diesjährigen Spiele auch im Bereich Social Media einiges: Zum Beispiel der „Olympic Athlets Hub“. Auf dieser Plattform können Fans ihre Lieblingsathleten auf Twitter und Facebook leicht finden und ihnen gleich folgen. „The London 2012 Social Scoreboard“ bietet eine Übersicht der Social Media Performance der Sponsoren und sogar das IOC (Internationales Olympisches Komitee) hat einen Twitter Account, eine Facebookseite und und und.
Auf geht´s zum fröhlichen Tweeten, Facebook posten, Bloggen…

Alles easy oder? Leider nein. Denn um die Sponsoren der Olympischen Spiele zu “schützen”, wurden einige Social Media Richtlinien für Athleten und akkreditierte Personen aufgestellt. Zwar werden sie ermutigt, ihre Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen zu bloggen und posten, müssen aber z.B. in “Ich-Form” oder Tagebuchformat schreiben, auf jeden Fall nicht im journalistischen Stil. Es darf z.B. auch nicht das originale Olympische Symbol oder das Maskottchen in einem Blog, Tweet oder Post verwendet werden.

Auch für Zuschauer und freiwillige Helfer gibt es Einschränkungen: Auf den Tickets wird darauf hingewiesen, dass es verboten ist, Fotos und selbst gedrehte Videos der Spiele auf Seiten wie Facebook, Twitter oder YouTube zu veröffentlichen. Aber macht nicht gerade diese Art der Verbreitung die Sozialen Netzwerke attraktiv?

Man kann gespannt sein, wie die Organisatoren der diesjährigen Spiele die aufgestellten Richtlinien überwachen will.

 

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